Wie stärke ich mein Immunsystem?

Was schwächt mein Immunsystem? Was kann ich alles tun, um mein Immunsystem zu stärken?

Dein Körper steht sein ganzes Leben unter ständiger Belastung. Er ist Tag und Nacht in Betrieb und sorgt dafür, dass es dir gut geht. Du nimmst ihn als selbstverständlich hin, weil du es nicht anders kennst. Und du wirst erst dann auf ihn aufmerksam, wenn sich allmählich so kleine Zipperlein zeigen. Die meisten von uns werfen sich dann eine Tablette ein und weiter gehts.

Der Körper hat immer das Ziel, sich selbst zu heilen. Er trägt eine Information in sich, die er seit der Empfängnis gespeichert hat, so dass er sein Leben lang bemüht ist, diesen Ausgangspunkt aufrechtzuerhalten.
Doch er kann es alleine nicht schaffen. Er braucht deine Aufmerksamkeit, ihn darin zu unterstützen.

Man muss ganz ehrlich sagen: Die meisten von uns arbeiten gegen ihren Körper. Sie stopfen ihn mit schlechtem Essen zu, rauchen, trinken regelmäßig Alkohol und bewegen sich kaum. Sie unterstützen ihren Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff und gönnen sich kaum Entspannung.
Die Folgen sind: Sie schlafen schlecht, fühlen sich ständig im Stress, und der Körper ist vollkommen übersäuert. Sie vergiften sich förmlich selbst. Das Immunsystem liegt brach.

Regelmäßig im Herbst und im Winter kämpfen sie mit irgendwelchen Erkältungssymptomen und Virenerkrankungen. – werfen sich irgendwelche Pillen ein und kommen nicht darauf, dass sie ihren eigenen Körper allmählich immer mehr vergiften.

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Wie soll der Körper es allein schaffen, sich wieder gesund zu machen,
wenn du immer dagegen arbeitest?
Der Körper baut das Haus auf und reißt es wieder ein.

Wozu brauche ich ein Immunsystem?

Einfach ausgedrückt: Das Immunsystem ist unsere Armee. Wir brauchen es, um uns vor Angriffen zu schützen. Dazu gehören Fremd- und Schadstoff, die von außen in uns eindringen, sowie Giftstoffe, die sich in unserem Körper bilden. Diese Armee überwacht unseren Körper, so dass alle Abläufe und Prozesse in unserem Körper so gut wie möglich funktionieren können.

Da diese Fremd-, Schad- und Giftstoffe die Feinde des Körpers sind und uns rund um die Uhr angreifen, brauchen wir ein gutes Immunsystem, um uns vor diesen Angriffen zu schützen.

Was schwächt unser Immunsystem?

Stress

Stress ist ein ganz wichtiger Faktor. Aber wer hat keinen Stress?
Beim Stress müssen wir unterscheiden. Denn Stress ist nicht gleich Stress. Gefährlich wird er erst, wenn wir uns im Dauerstress befinden und unser Körper, unser Geist oder unsere Seele es als Stress empfinden. Sobald eines der Drei anfängt, sich schwach zu fühlen, kann das Immunsystem nicht mehr standhalten.

Ungesunde Ernährung

Ernährung ist ein sehr wichtiges Thema und nimmt sehr viel Einfluss auf unser Immunsystem. Mit Ernährung können wir sehr viel erreichen. Doch die meisten haben nicht die Lust oder die Zeit, sich mit Ernährung zu beschäftigen. Dazu kommt, dass viele glauben, dass sie sich gesund ernähren.
Sich in der heutigen Zeit gesund zu ernähren, ist gar nicht so einfach. Die pflanzlichen Lebensmittel sind mit Pestiziden vergiftet oder schon genmanipuliert und die Tiere sind mit Impfstoffen verseucht und überzüchtet. Es gibt viele Tiere, die bekommen kaum Tageslicht zu sehen. Sie leben in engen Käfigen und bekommen schlechtes Futter. Und das kommt wieder auf uns zurück.
Auch wenn wir Bio essen, sind wir mit Schadstoffen belastet.
Wer auf gesunde Ernährung achtet, kann immer nur das essen, was mit dem geringsten Übel verbunden ist.

Schlaf

Auch der Schlaf hat Einfluss auf unser Immunsystem. Viele von uns gehen spät ins Bett, haben Einschlaf- oder Durchschlafprobleme.
Der Mensch trägt eine innere Uhr mit sich. Bei vielen ist diese innere Uhr aufgrund von Schichtdienst, Stress, Nachtleben, Unachtsamkeit aus dem Ruder geraten. Diese Uhr verlangt einen regelmäßigen Schlaf von ca. 8 Stunden täglich. Wird man dem nicht gerecht, werden bestimmte Prozesse, die für Aufrechterhaltung des Immunsystems wichtig sind, unterbrochen.

Bewegungsmangel

Bewegung ist ein großes Thema. Seit Coronaplandemie ist bei vielen die Bewegung deutlich zurückgegangen. Aufgrund der Lockdowns durften viele nicht arbeiten und andere wieder mussten in dieser Zeit von zu Hause aus arbeiten. Bewegungsfaulheit hat sich eingestellt. Doch die mangelnde Bewegung schwächt das Immunsystem. Die Wiederstandfähigkeit gegen sämtlichen Krankheiten geht deutlich zurück.

Medikamente / Impfstoffe

Man kann von Medikamenten und Impfstoffen halten, was man will. Und ich will sie auch nicht verteufeln. Weil sie können in Akutsituationen wirklich Leben retten. Doch sie sind für den Körper ein Fremd-, Gift- oder Schadstoff und können auf Dauer sehr schädigend auf den Körper einwirken. Denn sie sind immer mit Nebenwirkungen verbunden. Wenn du auf Dauer gesund sein, oder wieder gesund werden möchtest, gilt es an dem Immunsystem zu arbeiten.

Alkohol / Genussmittel / Drogen

Das weiß wirklich jeder, dass das nicht wirklich gesund ist und schädigend auf das Immunsystem einwirkt. Nur hier gilt es zusätzlich, mit Süchten umzugehen und immer das richtige Maß zu finden. In geringen Mengen können diese zum Teil das Immunsystem auch stützen. Und es kommt darauf an, um welches Produkt es sich dabei handelt. Da diese Dinge süchtig machen, ist man auch sehr schnell über dieses Maß hinaus.

Das Alter

Mit zunehmendem Alter arbeiten die Stoffwechselvorgänge immer langsamer. Das Immunsystem arbeitet schwächer und kann gegen Fremd-, Schad- und Giftstoffen immer schwerer gegenhalten. Doch immer alles auf das Alter zu schieben, heißt nicht, sich auszuruhen und all die gesundheitlichen Probleme damit zu entschuldigen. Man kann immer etwas für sich tun. Es kommt nur darauf an, ob du bereit bist, noch etwas für dich tun zu wollen.

Wie merken wir, dass wir ein schwaches Immunsystem haben?

Ein deutliches Anzeichen dafür sind Müdigkeit und schnelle Erschöpfung. Man fühlt sich nicht belastbar. Man fühlt sich abgeschlagen und antriebslos und könnte den ganzen Tag am liebsten schlafen und nichts tun. Eine gewisse Lustlosigkeit stellt sich ein.

Bekommen wir ein Infekt, dann wissen wir ganz genau, dass wir ein schwaches Immunsystem haben.

Frage dich mal, was kannst du denn ganz persönlich für dich tun, um dein Immunsystem aufzubauen?

Hast du dich das schon mal gefragt? Oder hast du dir bewusst vorgenommen, dein Immunsystem zu stärken? Hast du dir mal gesagt: “Ja, ich mache jetzt etwas für mein Immunsystem?”
Was genau hast du dann getan? Unten kannst du dein Kommentar dazu hinterlassen.

Was mache ich aktuell für mein Immunsystem?

Ein wichtiger Punkt bei mir ist die Ernährung. Dadurch, dass ich Krebs habe, habe ich seit der Diagnose meine Ernährung auf Keto umgestellt. Das bedeutet: Ich esse viel Fett. Ich esse Eiweiß und so wenig wie möglich Kohlenhydrate. Vor der Krebsdiagnose hatte ich auch schon meine Ernährung umgestellt. Da war ich viel auf Rohkost und aß viel zu viel Obst. Das ist die Gefahr bei der  Rohkosternährung. Zu viel Obst ist meiner Meinung nach ungesund für den Körper. Die Früchte haben einfach zu viel Fruchtzucker in sich. Sie sind in den letzten Jahrzehnten auf süß gezüchtet wurden und somit keine Urfrüchte mehr. Kohlenhydrate, sowie zu viel an tierischen Produkten schwächen das Immunsystem.

Also ich esse kein Brot, keine Nudeln, Pizza, Reis, Kartoffeln, kein Kuchen usw., auch keine Linsen und keine Früchte, außer Beeren.

Vollkorn ist ja angeblich gesund, aber ich verzichte auf jede Form von Getreide, weil gerade auch Vollkorn den Darm verschleimt.  Und das ist nicht sehr förderlich für das Immunsystem. Getreideprodukte ersetze ich aktuell besonders mit Nüssen, Mandeln und Samen. Wenn ich Brot möchte, backe ich mir mein eigenes. Das besteht dann aber nicht aus Mehl, sondern aus Fasern. Mit Leinsamen und Chiasamen als Klebemittel gelingt das ganz gut.

Ich bin kein Vegetarier. Hin und wieder esse ich auch tierisches. Aber es ist wichtig, nicht zu viel davon zu essen. Die Milchprodukte lösen Entzündungen im Körper aus und verschleimen die Bronchien. Das Fleisch verstopft den Darm. Und der Darm ist ja die Hauptzentrale für das Immunsystem.

Am besten viel Gemüse in Rohform oder Mediterran. Ich werde zwar immer wieder angefeindet, dass der Darm im Herbst viel Wärme braucht, was ja auch stimmt. Doch die Rohkost kannst du sehr gut mit Gewürzen unterstützen. Ingwer, Zwiebeln, Knoblauch, Kardamom, Zimt, Nelke, Muskat, Cayennepfeffer, Kreuzkümmel, Fenchel sind zum Beispiel Gewürze, die dem Darm die nötige Wärme geben.

Außerdem mache ich mir in der kalten Jahreszeit, Suppen mit heißem Wasser. Dazu mixe ich mir das Gemüse mit heißem Wasser in einem Mixer. Gebe Gewürze und gesundes Fett hinzu. Gesunde Fette sind zum Beispiel: Avocado, Leinöl, Hanföl, Olivenöl und Rapsöl. Diese haben einen hohen Omega 3 Gehalt und unterstützen das Immunsystem. Zum Braten und Backen benutze ich Olivenöl, Kokosfett und Ghee.

Je unverarbeiteter die Lebensmittel sind, umso lichtreicher ist die Nahrung und umso gesünder ist sie.
Auch achte ich darauf, dass ich möglichst viele grüne Lebensmittel zu mir nehme. Sie bauen das Immunsystem auf und enthalten viele Antioxidantien. Gerstengras, Weizengras, Wildkräuter, grüner Salat und Algen sind regelmäßig in meinem Ernährungsplan enthalten.

Der Darm steht sehr stark in Verbindung mit dem Immunsystem und sollte gut arbeiten. Arbeitet der Darm sehr träge, dann ist das Immunsystem extrem schwach.

Wenn du Lust auf Süßes hast und nicht darauf verzichten kannst oder möchtest, dann empfehle ich dir hin und wieder einen Teelöffel Honig von guter Qualität. Also man sollte den Imker am besten kennen und wissen, dass er keinen Zucker zusätzlich den Bienen zuführt. Der Honig löst Giftstoffe aus dem Körper. Allerdings darf er nicht über 40 Grad erhitzt werden, weil er dann wieder toxisch wirkt. Ich selber esse keinen Honig mehr, wegen des hohen Fruchtzuckeranteils.

Ich esse nur Beeren und stille meine Gier auf Süßes mit 100 % Bitterschokolade oder Kakao. Auch nehme ich Bitterstoffe zu mir, weil Bitter löst die Gier auf Süßes.

Was mache ich sonst noch?

Ich nehme seit meiner Krebskrankheit Nahrungsergänzungsmittel zu mir. Dazu gehören, Vitamin D, Omega 3, Vitamin E, Q10 und grünen Tee. Wer möchte, kann auch Zink und Seelen dazu nehmen. All diese Sachen befreien den Körper von oxidativen Stress und unterstützen das Immunsystem.

Auch schaue ich darauf, dass ich mich möglichst viel bewege. Bewegung regt den Stoffwechsel an und stärkt das Immunsystem. Besonders wichtig ist die Bewegung in der Natur. Ein regelmäßiger Abendspaziergang unterstützt sowohl dein Immunsystem als auch deinen Nachtschlaf.

Auch regelmäßiges Atemtraining stärkt das Immunsystem. Seit ich Atemtraining mache, war ich nicht mehr krank. Bis dann die Krebsdiagnose kam. Aber hier sehe ich die Ursache darin, dass ich mir mit Corona zu viel Stress machte und ich zu viel an Kohlenhydraten zu mir nahm. Zu viel Fruchtzucker und Brot. Abgesehen von der Darmschwäche, die viele haben, kann man sich auch mit Rohkost schaden, wenn man zu viel Obst ist. Und das war bei mir eindeutig zu viel.

Gerade zu Erkältungsgszeiten ist es besonders wichtig, auch Atemtraining zu machen. Weil du durch das viele Masken tragen, deine schlechte Luft wieder einatmest und diese deine Bronchien belagern. Ich möchte nicht wissen, wie viele Menschen von diesem Masken tragen in den nächsten Jahren Schäden davon tragen werden. Deshalb finde ich es gerade zu dieser Zeit wichtig, regelmäßig Atemtraining zu machen.

Auch die Regelmäßigkeit beim zu Bett gehen und morgens aufstehen, hat Einfluss auf dein Immunsystem. Gehe nach Möglichkeit regelmäßig zur gleichen Zeit ins Bett. Möglichst vor 22 Uhr, weil auch gesunder Schlaf dein Immunsystem stärkt. Der Schlaf ist sehr wichtig und wird oft unterschätzt.

Auch regelmäßige Saunabesuche stärken die inneren Abwehrkräfte. Aktuell sind ja kaum Saunabesuche möglich. Was natürlich sehr Schade ist. Stattdessen übe dich in Wechselbäder oder mache regelmäßig am Abend ein warmes Fußbad mit Salz. Wer auf kaltes Duschen steht, stärkt bestimmt sein Immunsystem.

Salz ist schon eine tolle Sache. Früher hat man Fleisch extrem stark gesalzen, um es haltbar zu machen. Salz zieht Giftstoffe aus dem Körper. Wenn du willst, kannst du auch Nasenspülungen mit Salz machen, oder spüle deinen Mund regelmäßig mit Salzwasser aus.

Wenn du kein Salz verwenden möchtest, kannst du auch Gandusha praktizieren. Gandusha kommt aus dem Ayurvedischen und bedeutet Öl ziehen. Du nimmst einen kleinen Schluck Öl. Du spülst 10 Minuten deinen Mund, indem du das Öl im Mund hin und her schwenkst. Mit dieser Methode ziehst du viele Giftstoffe aus deinem Körper heraus. Du kannst hierfür verschiedene Öle benutzen. Zum Beispiel: Sesamöl, Olivenöl, Kokosöl.

So, das sind meine Tipps, die ich dir vorschlagen kann. Wenn dir noch welche einfallen, kannst du diese sehr gerne in meinem Kommentar erwähnen.

Egal, was du für dein Immunsystem machen möchtest, aber mache es. Dein Körper wird es dir danken.


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